

pr ganz oben: selbst pr-texte lassen sich oben auf der ersten wirtschaftsseite einer regionalzeitung platzieren. sie müssen nur nachrichtenwert haben. mit anderen worten: sie müssen journalistisch interessant sein. einige beispiele, in denen experten der kanzlei lambrecht & marx als experten auftreten. in der "offenbach-post":

eine reportage vom bau. ziegel, dachsteine aus beton oder jene von eternit? warum die produkte von eternit bei föhnsturm und in der höhe eine besonders gute figur machen, was architekten und bauherren an ihnen lieben. eine recherche im auftrag des schweizer herstellers bei der - zufriedenen - kundschaft. abgedruckt in der zeitschrift "baulife", 2011:

Schweizer Dachschiefer von Eternit: Mehr Wohnkomfort und neue Gestaltungsfreiheit
In den Bergen sind sie besonders beliebt: Eternit-Dächer. Die fünf Millimeter dicken Dachschiefer aus Faserzement tragen Schneelasten von drei Metern Höhe, widerstehen Dauerfrost und sind praktisch wartungsfrei. Konrad Blumer hat sich aus einem anderen Grund für den Schweizer Dachschiefer entschieden: Er lebt in der Gemeinde Wartau im St. Galler Rheintal und dort tobt oft genug der Föhn.
"Der Föhn ist der älteste Wartauer", sagt Konrad Blumer. "Ich bin hier aufgewachsen, ich weiss, was der Föhn alles kann." Nicht nur Fensterbänke abräumen und das Mobiliar im Garten durcheinanderwirbeln: "In unserem alten Haus hatten wir das Schlafzimmer unter dem Dach, und wenn der Föhn kam, pfiff das so richtig durch die Ziegel", erzählt Blumer: "Das war nachts oft richtig laut."
"Es sind Welten"
Seit vergangenem Jahr wohnt Blumer mit seiner Frau im gemeinsamen neuen Haus. Es ist hell und licht, die Wohnstube reicht bis unters Dach. Er habe auf Dachschiefer von Eternit bestanden, sagt Konrad Blumer. Auch im neuen Haus hat er inzwischen ein paar Föhnstürme erlebt: "Es sind Welten."
Diese unterschiedlichen "Welten" sind messbar. Ein mit Eternit gedecktes Dach schluckt Schall. Im Vergleich mit anders gedeckten Dächern lebt es sich unter Eternit fast doppelt so ruhig.
Wegfliegen ausgeschlossen
Konrad Blumer geht davon aus, dass der Dachdecker künftig seltener kommen muss. In den flachen Schieferplatten aus asbestfreiem Faserzement fängt sich kein Wind. Jeder einzelne ist mit einem Stahlhaken am Dach befestigt. Wegfliegen ist so gut wie ausgeschlossen. Eternit selbst spricht von einer Sturmsicherheit bis zu Windgeschwindigkeiten von 165 Stundenkilometern.
Obwohl die in der Schweiz gefertigten Dachschieferplatten nur fünf Millimeter dick sind, ist ein Eternit-gedecktes Dach praktisch unverwüstbar. Die vor rund 100 Jahren speziell für den Einsatz im harten Bergklima entwickelten und geschuppt verlegten Dachschieferplatten tragen nicht nur Schneelasten von drei Metern Höhe, sie halten auch Hagelkörnern von bis zu vier Zentimetern Durchmesser stand.
Keine Glaubensfrage
Für Konrad Blumers Architekt Hansjörg Schmidt ist die Wahl der Dacheindeckung keine Glaubensfrage. Eher eine von Funktion und Ästhetik. Gerade vis-á-vis von Blumers Haus hat er eine mediterran anmutende Villa mit einem Ziegeldach entworfen. "Ich baue gern auch im ländlichen oder mediterranen Stil", sagt Hansjörg Schmidt, der sein gleichnamiges Architekturbüro in Trübbach hat. "Da passen Ziegeldächer optisch einfach gut dazu."
Ebenso gern entwirft Schmidt aber moderne Bauten: "Wenn man vom Stil her in die Moderne geht, sind die Formen in der Regel rechteckig oder quadratisch", sagt Schmidt. "Zu diesen klaren geometrischen Formen und zu den modernen Materialien wie Beton oder Glas nehme ich gerne Eternit-Dachschiefer."
Präzision und Form
André Ziltener vom Architekturbüro Hohneck und Ziltener in Lachen sieht das ähnlich. Rund 50 Kilometer weiter, zwischen Zürichsee und Walensee, hat der Architekt eine komplette Überbauung geplant: Die vier Doppelhäuser und die zehn einzelnen Wohnhäuser im Fingeracker in der Gemeinde Büttikon zeigen gerade Linien und kubische Formen in weiss und anthrazit.
"Jedes Haus hat die Form eines präzise geschnittenen Kubus", sagt André Ziltener und zeigt auf die Häuserreihe im Fingeracker. "Aber nicht nur die äussere Form an sich ist für den Gesamteindruck entscheidend: Wenn ich vom Grossen ins Kleine gehe, sollen die kleinen Bauteile am Ende die selbe Präzision und Minimalität ausstrahlen."
Vom Grossen ins Kleine
Zum Beispiel die Fenster, die sich auf einer Seite der Fassade wie ein gerades Band fast über die gesamte Breite ziehen, oder das Dach. Auch das lebt von geraden Formen. Ziltener hat sich für Dachschiefer von Eternit entscheiden: "Die geraden und präzisen kleinen Formen unterstützen den Gedanken im Grossen."
Ziltener hat unter den 15 verschiedenen Formaten des Eternit Dachschiefers ein rechteckiges ausgewählt. Daneben gibt es auch Schindel- und Wabenformen. Aus den sechs Standard- und 20 Sonderfarben hat sich Ziltener für anthrazit entschieden. So korrespondiert die Dacheindeckung optisch mit den Fensterrahmen in der selben Farbe.
Materialmix ohne Patina
Wenn es um den ästhetischen Gesamteindruck geht, spielt für Ziltener neben Form und Farbe auch der Charakter des verwendeten Materials eine Rolle. "Eternit", sagt der Architekt, "ist extrem dauerhaft, es setzt kaum Patina an, das heisst, ich habe direkt nach dem Bau die gleiche Wirkung wie zehn Jahre später." Entsprechend setzt Ziltener Eternit gern im Dialog mit anderen Materialien an, die optisch ebenfalls nicht altern. Zum Beispiel mit Chromstahl für Dachabschlüsse oder Fensterbänke.
"Der Charakter von Eternit ist eher ein künstlicher", sagt Ziltener. "Es ist kein Naturprodukt, jede Platte ist gleich." Das kann den Gesamtcharakter eines Gebäudes unterstreichen wie im Fingeracker oder für bewusste Brüche eingesetzt werden: "Je nach der Kombination der Materialien habe ich die Wahl - will ich einen homogenen Eindruck oder will ich ganz bewusst einen Widerspruch provozieren?"
Bewusste Gegensätze
Letztlich sagt Ziltener, komme es auf das jeweilige Konzept des Materialmixes an: "Neu und neu oder alt und neu: Da läst sich Eternit ganz bewusst einsetzen und eröffnet mehr Gestaltungsfreiheit."
Diese Freiheit endet für den Architekten prinzipiell auch nicht beim Grossteil der älteren Häuser. "Es kommt darauf an, was man bei einer Renovierung oder bei einer Sanierung im Sinn hat", sagt André Ziltener. "Wenn man einen Eingriff an einem denkmalgeschützten Haus plant, soll es später natürlich so aussehen wie vorher; bei allen anderen älteren Häusern kann man sich überlegen, ob man einen Eingriff plant, den man später auch sehen darf."
"Dialog zwischen Tradition und Moderne"
Sorgfältig geplant und gut durchdacht kann ein altes Gebäude durch solche bewusst geschaffene Gegensätze zwischen alt und neu gewinnen, sagt der Architekt: "Da kann ein schöner Dialog entstehen zwischen alt und neu, zwischen Tradition und Moderne."
Oft lassen sich verwinkelte Dächer älterer Häuser mit Dachschiefer von Eternit auch präziser decken als mit traditionellen Materialien. Gerade an Anschlusstellen, Ecken und Kanten lassen sich die Dachschiefer exakter einpassen als wellenförmige Materialien.
Präzision in den Details
Konrad Blumer schätzt gerade auch das bei seinem neuen Haus. Es hat ein so genanntes Walmdach, also eines ohne den üblichen First wie bei einem Giebel- oder Satteldach. Die eingedeckte Dachfläche neigt sich über jede Aussenmauer. Kleine Vorbauten wie an seiner Terrasse sorgen für einige zusätzliche Winkel auf dem Dach. "Gerade diese Details wie Anschlüsse und Übergänge lassen sich fachlich und ästhetisch mit Eternit sehr sauber lösen", sagt Blumers Architekt Hansjörg Schmidt.
Konrad Blumer gefällt sein Dach. Nicht nur von drinnen, wo er im Haus jetzt seine Ruhe vor dem Föhn hat. Auch von aussen. "Mit Eternit war es zwar etwas teurer", sagt er. "Aber wir wollten einfach im ganzen Haus eine gute Qualität."